Veranstaltungen
Interne Konflikte in den Religieonsgemeinschaften
( Alewiten, Sunniten, Eziden)
11.11.2011 15.00-17.00 Uhr im Verein
im Rahmen von Tage des interkulturellen Dialogs
VERANSTALTUNGEN 2010-2011
10. Januar 2010 Teilnahme an der Veranstaltung von Allmenda e.V. ÖDP/TR Parteivorsitzender Alper Tas 14. Januar 2010 Teilnahme an der Protestaktion vor der türkischen Botschaft „Rettet Tigris und Munzur“ 15. Januar 2010 Umzug des Frauenprojektes in die Schönstedstr. 7 15. Januar 2010 Mitgliederversammlung 19. Januar 2010 Gespräch mit Kovan Amedi und Riza (Komkar-Zentrale) über Hürriyet und Zusammenarbeit 18. Februar 2010 Besuch Christian Ströbele (MdB) Bündnis 90/Die Grünen 20. Februar 2010 Teilnahme an der Mitgliedervollversammlung der kurdischen Gemeinde 21. Februar 2010 Armenischer Völkermord gemeinsame Veranstaltung mit Almende e.V., R. Marasli, Komkar Berlin 27. Februar 2010 Besuch des kurdischen Vereins von Hewals 28. Februar 2010 Frühstück mit Mitgliedern (Familie Disci) 06. März 2010 Teilnahme am Newrozfest mit einem Bus 07. März 2010 Teilnahme am Newrozfest der syrischen Kurden 08. März 2010 Frauentag im Verein (Ehrung Nuran Marasli ) 13. März 2010 Newroz KOMKAR Berlin 28 März 2010 Frühstück mit Mitgliedern (Dr. Sükri/Mediha) 16. März 2010 Mahnwache am Kudamm / KOMCIWAN Vortrag der kurdischen Ärzte / Frauenkrankheiten 19. März 2010 Teilnahme mit KOMA DILAN am Newrozfest der kurdischen Ärzte 20. März 2010 Teilnahme am Newrozfest Komkar Hamburg 20. März 2010 Teilnahme mit Koma Dilan am Newrozfest von Linke Partei 24. April 2010 Teilnahme am Mitgliedervollversammlung des MRRB 25. April 2010 Frühstück mit Mitgliedern (Familie Yildirim/Aktas) 29. April 2010 Dialog der Religionen Eziden Mai 2010 08./09. Mai 2010 Komjinversammlung und Muttertag/Frühstück 20. Mai 2010 Dialog der Religionen Alewiten 23. Mai 2010 Karneval der Kulturen mit Koma Dilan und KOMCIWAN 30. Mai 2010 Frühstück mit Mitgliedern (Unal)/Vortrag der kurdischen Ärzte / Zahnkaries 03. Juni 2010 Dialog der Religionen Sunniten 10. Juni 2010 Tag der offenen Tür Projekt PBF und Bleiberecht 12. Juni 2010 Straßenfest in der Emserstrasse 17.
Juni 2010 Dialog der Religionen Christentum bei den Armeniern 28 Juni
2010 Gedenktag für Seyh Sait im kurdischen Zentrum mit IKK
e.V./KKH e.V. 23. Juni 2010 Vortrag für 20 Schüler über Kurden und Kurdistan im Verein 26. Juni 2010 Straßenfest im Görlitzerpark 26./27. Juni 2010 Straßenfest am Richardplatz 27. Juni 2010 Frühstück mit Mitgliedern (Feryal) 01. Juli 2010 Dialog der Religionen Judentum 06 Juli 2010 Dialog der Religionen Finale /Abschlussveranstaltung 05. Juli 2010 Besuch von Herrn Michael Lehmann SPD/MdA 01.10.2010 Tag der offenen Tür in Neukölln (Sportraum geöffnet) 06.10.2010
Die Vorstandsmitglieder vom Komkar Berlin haben den Abgeordneten Memet
Kilic (Bündnis90/Die Grünen)in seinem Büro besucht 11.10.2010 Die Bundestagsabgeordnete Frau Halina Wawzyniak hat Komkar-Berlin besucht 29./30./31.10.2010 5. Kurdische Kulturtage „Kurdische Sprache“ November 2010 19.11.2010
Koma Dilan ist auf einer Benefizveranstaltung der katholischen Kirche
St. Christophorus für Asylanten aufgetreten 25.11.2010 Presseerklärung zu Integrationsdebatte 26.11.2010 Kurdischer-Türkischer Dialog Aric e.V. Interkultureller Dialog 21.01.2011 Begegnung der Kulturen 08.03.-21.03.2011 Kurdische Woche (Hefteya Kurdi) 27.05.2011 Kurdisch-türkisch-russisch-koreanischer Abend 2622 Jahre kurdisches Neujahrsfest- Die Feier von KOMKAR Berlin und dem Kurdistan Kultur- und Hilfsverein am 13. März 2010 Am
13.3.2010 feierten KOMKAR Berlin und der Kurdistan Kultur- und
Hilfsverein KKH in der Berliner Urania das kurdische Newrozfest.
Newroz, auf deutsch Neujahr, ist am 21. März jedes Jahres. Es ist der höchste Feiertag der Kurden. Zur Eröffnung erklärte
die Moderatorin Medya Kofli die Bedeutung des Newrozfestes: Seine
gemeinsame Feier in allen Teilen Kurdistans drückt die Zusammengehörigkeit
unter den Kurden aus und zeigt, dass sie die Einschränkung ihrer
Freiheiten und Menschenrechte nicht widerstandslos hinnehmen. Danach trat die Volkstanzgruppe Koma Dilan auf
die Bühne und führte, begleitet von Oboe und Trommel einen
kurdischen Tanz auf. Es folgte ein Gedicht, in dem die vier Teile
Kurdistans, Norden, Süden, Osten und Westen, vorgestellt wurden.
Bei der anschließenden Gedenkminute für die im Kampf
für ihre Rechte gefallenen Kurden und der kurdischen Nationalhymne
erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen. Sükrü Güler,
der Vorsitzende des KKH, ging in seiner folgenden Ansprache auf die
Lage in den vier Teilen Kurdistans ein. Vor 2622 Jahren habe der
Schmied Kawa den Tyrannen Zahak besiegt und seinem Volk die Freiheit
geschenkt. Doch heute werde das kurdische Volk immer noch
unterdrückt: In Nordkurdistan (Türkei) sei der
Sprachunterricht für 25 Millionen Kurden in der Schule immer noch
verboten. Viele der 2 Millionen Kurden in Westkurdistan (Syrien) seien
von ihrem Staat für „nichtexistent“ erklärt
worden und hätten nicht einmal Personalpapiere. Ostkurdistan
(Iran) sei ein „schwarzer Kasten“: über die Lage dort
wisse man fast nichts, weil das Regime, das eine Atombombe baue, keine
Nachrichten aus dem Land lasse. Unter einem Krieg gegen Iran werde aber
die Bevölkerung leiden. Positiv sei nur die Lage im Irak: der
irakische Bundesstaat Kurdistan habe eine frei gewählte Regierung.
Der Kampf um Menschenrechte für die Kurden sei nicht nur die Sache
einer Partei oder einer Person. Wenn viele sich engagieren, seien
Erfolge möglich: Güler verwies auf den Fall der Berliner
Mauer, den niemand für möglich gehalten hätte. Dies sei
ein Vorbild für die Kurden. Franz Schulz,
Bezirksbürgermeister von Kreuzberg-Friedrichshain, dankte dem KKH
für die in vielen Jahren geleistete Arbeit und wünschte
weitere Fortschritte für Frieden in Kurdistan und die
Partizipation der Kurden in Deutschland. Es folgte der Auftritt der als warmherzig, humorvoll und hilfsbereit beschriebenen Künstlerin Mizgin, einer 21jährigen Kurdin aus Hamburg. Von Keyboard und Saz begleitet sang sie stimmungsvolle kurdische Lieder. Anschliessend sprach die Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin, Barbara John,
zu den Gästen. In Berlin würden viele Neujahrsfeste gefeiert,
das kurdische sei eines der stärksten. Dies zeige, daß die
kurdische Sache vorangekommen sei. Der gewaltfreie Ansatz des KKH, die
Situation der Kurden mit Bildung,
Aufklärung und Wissen zu verbessern, werde sich eines Tages
durchsetzen. Besonders freute sich Frau John über die Anwesenheit
so vieler junger Leute. Der „Dengbej“ (Sänger) Delil Dilanlar aus Mus (Nordkurdistan) spielte und sang anschließend kurdische Lieder. Er wurde von Saz, Tembur, klassischer Gitarre und Schlaginstrumenten begleitet. Er unterbrach sein Programm mit einer kurzen Ansprache. Danach sprach der Vorsitzende von KOMKAR EU, Kovan Amedi. Er hielt seine Ansprache auf kurdisch. Begleitet von Saz, Tembur und E-Gitarre sang anschliessend Mikail Arslan.
Er schreibt seine Lieder in Zazaki, einer von der UNESCO als bedroht
eingestuften kurdischen Sprache, die im Nordwesten Kurdistans und im
Exil von etwa 2-3 Millionen Menschen gesprochen wird. Die
Moderation konnte anschliessend einige Grussbotschaften verlesen. Sie
kamen vom Generalsekretär der PSK, der kurdischen/türkischen
Partei HAK-PAR, Vereinen aus Amed (Diyarbakir) und Agri und KOMCIWAN
Wuppertal. Auch auf Unterschriftensammlungen gegen den Ilisu-Staudamm
und eine Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Giftgasangriffs auf
Halabja am 16. März wurde hingewiesen. „So
scharf wie die Klinge der Soran, so stark wie die Blicke der
Berzan“ ist die Stimme von Hasan Sherif, der anschließend
auftrat. Zu elektronischem Saz und Keyboard versetzte seine rhythmische
Musik den Saal in Tanzlaune, und die Gäste erhoben sich von ihren
Plätzen. Mit einem in vielen Gruppen miteinander tanzenden
Publikum fand der Abend einen schönen Ausklang. Durch den Abend führten Medya Kofli und Chaled Berwari.
Januar 2010
Februar 2010
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Juli 2010
Oktober 2010
Januar 2011
März 2011
Mai 2011
Thema: Kurdischer Schriftsteller Qanatê Kurdo (zum 100. Geburtstag )
Redner: Dr. phil.Hüsên Habas und Dr. Ibrahim Mahmood
Zeit: Am 12 September 2009, Samstag um 16 Uhr
Ort: Werkstatt der Kulturen Wissmannstr. 32 U-Bahn Herrmannplatz


